Wandel zum Bewerbermarkt

Noch bis vor einigen Jahren kannten Unternehmen hinsichtlich der Personalbeschaffung keine Probleme – denn sie konnten sich aus einer Fülle von guten Bewerbern die besten Kandidaten herauspicken. Mittlerweile finden sich immer weniger qualifizierte Fachkräfte auf dem heimischen Arbeitsmarkt, mit denen sich offene Stellen besetzen lassen.

Unser Arbeitsmarkt hat sich zu einem Bewerbermarkt entwickelt.

Während Unternehmen früher passiv auf dem Arbeitsmarkt aufgetreten sind, müssen sie nun aktiv um Arbeitskräfte werben. Wir helfen Ihnen dabei.

Leben und Arbeiten in Deutschland: gesetzliche Bestimmungen

Die Arbeitsaufnahme von Ausländern in Deutschland ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Welche Regelungen für den Aufenthalt und die Arbeitserlaubnis konkret gelten, ist dabei abhängig vom Herkunftsland des Mitarbeiters sowie seiner Qualifikation.

Wir vermitteln ausschließlich Arbeitnehmer aus den nach Anlage II des § 29a Asylgesetz als sichere Herkunftsländer eingestuften Drittstaaten Serbien, Bosnien und Herzegowina, Mazedonien und Montenegro, sowie aus den EU-Staaten Kroatien und Slowenien.

Alle Angehörigen der  Westbalkanstaaten müssen vor der Einreise nach Deutschland ein Visum beantragen und bei  einem langfristigen Arbeitsverhältnis benötigt der Arbeitnehmer zusätzlich zum Visum noch einen Aufenthaltstitel zur Erwerbstätigkeit, der meist zeitlich begrenzt ist. Darüber hinaus ist keine weitere Arbeitserlaubnis notwendig.

Grundsätzlich kann ab dem 01.03.2020 jede Person mit einer anerkannten Ausbildung oder einem Hochschulabschluß in Deutschland beruflich tätig werden. Die bisher gültige Positiv-Liste entfällt.

Somit wird das Auswahlfeld der möglichen Fachkräfte deutlicher breiter aufgestellt.